Mein Setup als Hobby-Dev
Höhenverstellbarer Schreibtisch, ein ThinkPad von eBay und VS Code. Was ich täglich nutze und warum.
Der Schreibtisch
Ich sitze an einem höhenverstellbaren Schreibtisch, an dem ich übrigens auch die meiste Zeit meines Homeoffice-Alltags verbringe. Der Tisch ist also nicht primär für die Entwicklung angeschafft worden, er hat sich aber als gute Entscheidung erwiesen.
Die Monitore sind strikt aufgeteilt. Arbeitslaptop läuft am Dual-Monitor-Setup, einem 34-Zoll-Ultrawide und einem 24-Zoll daneben. Wenn der Arbeitstag endet, kommt der Laptop weg und das Privat-Setup übernimmt.
Die Hardware
Privat arbeite ich entweder am Desktop-Rechner oder an einem Lenovo ThinkPad P53, das ich mir auf eBay günstig geschossen und aufgerüstet habe. Neue SSD, mehr RAM, fertig. Das Teil hat Arbeitsspeicher und Leistung genug für alles was ich damit mache, und es hat einfach diesen Charakter den moderne Plastiklaptops oft nicht haben. Dev-Vibes, sage ich immer.
Der ThinkPad ist besonders dann praktisch wenn ich nicht am Schreibtisch sitzen will. Couch, Küchentisch, egal.
Die Software
VS Code ist mein Editor für fast alles. Gelegentlich öffne ich PyCharm wenn ich etwas Python-spezifisches brauche, aber in der Regel reicht VS Code mit den richtigen Extensions vollständig aus.
Für Notizen und Projektplanung nutze ich Notion. Ideen, Content-Planung, Projektstruktur — alles landet dort bevor es irgendwo anders hin wandert.
KI nutze ich täglich. Für Fragen, für Ideen, für Design-Entscheidungen bei denen ich unsicher bin. Das liegt mir nicht so, das Technische schon eher. Ich sehe KI nicht als Abkürzung sondern als Gesprächspartner beim Durchdenken von Problemen.
Der Workflow
Ich habe mir mit n8n einige Abläufe automatisiert. Unter anderem einen News-Workflow der mir täglich Artikel aus Quellen liefert die mich interessieren — Python, Godot, Indie-Entwicklung. Das lese ich morgens durch, und was ich spannend finde und für Einsteiger relevant ist, landet auf der Website. Immer mit Quellenangabe, das versteht sich von selbst.
Der Content für meine Social-Media-Beiträge kommt von mir. Beim Design hatte ich Unterstützung, das ist nicht meine Stärke. Den Inhalt schreibe ich selbst, weil es sonst keinen Sinn macht. Wenn ich aufschreibe was ich lerne, muss das auch wirklich von mir kommen.
Was fehlt noch
Ein vernünftiges Mikrofon für den Fall dass ich irgendwann Videos machen will. Und vielleicht irgendwann ein zweiter Monitor am ThinkPad für den mobilen Einsatz. Aber das hat Zeit.