Was ist PhilsDevQuest und warum mache ich das?
Zwei Fernkurse, zwei eigene Projekte und die Erkenntnis, dass Lernen besser funktioniert wenn man es mit anderen teilt.
Der ehrliche Anfang
Ich habe zwei Fernkurse absolviert. Einen zum Frontend-Entwickler, einen zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Beide abgeschlossen, beide bezahlt, beide irgendwie folgenlos.
Der Anwendungsentwickler-Kurs hat mich inhaltlich schlicht nicht interessiert. Flugzeuge und deren Mechanik als roter Faden durch ein Programmierkurs — das war nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Beim Frontend-Kurs war es anders, der hat mir tatsächlich Spaß gemacht. Aber danach? Zwei eigene Projekte, und dann wieder nichts. Eines davon ist diese Website hier.
Das Muster kenne ich von mir selbst gut. Anfangen, eine Weile durchhalten, dann schleicht sich der Alltag rein und irgendwann liegt alles wieder brach.
Warum diesmal anders
PhilsDevQuest ist mein Versuch, dieses Muster zu durchbrechen — und zwar nicht durch eiserne Disziplin, sondern durch Öffentlichkeit.
Wenn ich aufschreibe was ich lerne, wenn ich es auf Instagram poste oder hier auf der Website veröffentliche, dann entsteht eine Art Verbindlichkeit. Nicht gegenüber irgendjemandem im Besonderen, aber gegenüber dem Projekt selbst. Es ist schwerer aufzuhören, wenn man mittendrin ist und Leute mitlesen.
Dazu kommt: Ich lerne besser wenn ich erkläre. Der Zwang, einen Sachverhalt so aufzuschreiben dass ihn jemand anderes versteht, zeigt mir schnell wo mein eigenes Verständnis noch löchrig ist. Das ist kein pädagogisches Konzept, das ist einfach meine Erfahrung.
Was hier entsteht
Ich lerne Python und arbeite mich in Godot ein. Beides interessiert mich aufrichtig, beides passt gut zusammen. Was ich dabei lerne, was nicht funktioniert, was mich überrascht — das wird hier festgehalten.
Tutorials, kurze News aus der Szene, Einblicke in meine Projekte. Kein perfekt produzierter Lehrkanal, sondern ein ehrliches Protokoll von jemandem der das alles gerade selbst durcharbeitet.
Wenn das für dich nützlich ist, freut mich das. Wenn es mich selbst am Ball hält, freut mich das genauso.